Zur Zeit arbeite ich an einem Relaunch meiner Fansite.
Allerdings dauert so etwas natürlich immer sehr lange,
vor allem wenn man alleine daran arbeitet.


Zum Trost meine kleine Geschichte über mein erstes Autogramm von Anastacia.

Ischgl zweiter Tag.

Es ist 15:38 Uhr am Samstag, dem 23. Juli 2005 und ich sitze auf dem Bett meines Hotelzimmers mit einem Piccolo Sekt, denn ich möchte das Schöne dieses wunderbaren Tages aufschreiben und auch ein wenig feiern. Zu dem was es zu Feiern gab, später mehr.

Der Tag beginnt. Nach einigen Stunden erholsamen Schlafs bin ich um 8:45 Uhr frohen Mutes aufgestanden. Stark genug für neue Taten. Nach einer schönen ausgiebigen Dusche bin ich dann runter in den Frühstücksraum. Es waren auch schon sehr viele Gäste dabei ihr Frühstück zu geniessen. Ich setzte mich an einen Tisch, bat um Kaffee und machte mich dann auch schon über meine Brötchen her. Am Nachbartisch rechts über den Gang, im Frühstücksraum, von mir unterhielt sich ein Pärchen ganz intensiv mit der Dame des Hauses über den gestrigen Abend. Ich gewann den Eindruck, Anastacia’s Konzert in Ischgl war für diesen Ort ein echtes Highlight. In diesem Gespräch gab es dann auch das eine oder andere Fragezeichen und offen wie Anastacia-fans nun mal sind konnte ich an der einen oder anderen Stelle helfen. Danach kamen wir noch etwas intensiver ins Gespräch und es stellte sich heraus das die Beiden aus Österreich sind und Anastacia auch schon im Frühjahr in Bozen erlebt hatten. Nachdem wir uns von einander verabschiedet hatten, nicht ohne den gegenseitigen Wunsch Kontakt zu halten, verließ ich das Hotel. Ich wollte mich noch einmal von meinen neuen Freunden vom Anastaciafanclub in Österreich verabschieden, die genau im Nachbarhotel genächtigt hatten. Während ich dann zum Nachbarhotel rüber ging sah ich sie schon alle vier am Wagen, den sie mittlerweile für die Weiterfahrt gepackt hatten. Wir drückten uns alle noch einmal ganz herzlich und schweren Herzens ließ ich sie nach Como in Italien, zum nächsten Konzert von Anastacia am Sonntag, ziehen. Ich wäre doch auch so gerne noch einmal dabei gewesen. An dieser Stelle noch einmal einen ganz, ganz lieben Dank an Babs, Angie, Dagmar und Roman, die mich so freundlich aufgenommen haben. Aber das Schicksal wollte garnicht das ich nach Como fahre, sondern es hielt ja noch viel was Schöneres für mich parat. Ich machte mich dann auf den Weg, um einige lokale Zeitungen zu besorgen, in der Hoffnung darin einige schöne Artikel mit ebenso schönen Bildern vom gestrigen Konzert zu bekommen. Aber es war wie verhext, die Zeitungen, die ich kaufen konnte haben nichts über das Konzert berichtet und da wo ich annehmen konnte das sie darüber berichteten waren schon überall ausverkauft. Auf dem Weg zurück zu meinem Hotel war ich schon etwas konsterniert. Dabei sollte dieser sonnige Samstag in den nächsten Minuten noch eine ganz besondere Bedeutung für mich bekommen. Mein Weg führte mich auch wieder zwangsläufig am ‚Trofana Royal’ vorbei und was ich schon von weitem sah war groß und schwarz und in großen weißen Lettern stand da drauf ‚Beat the Street’. Die Leute die mit und ohne ihre Kids vor dem Hoteleingang standen waren für mich das Zeichen, daß sich hier und heute das Tor ins Himmelreich befinden müßte. Es war kurz vor 13 Uhr und ich wußte das hier in absehbarer Zeit noch etwas Großartiges passieren wird. Anastacia wird durch dieses Himmelstor schreiten und mich könnten noch heute die Flügel eines Engels berühren. Doch etwas Panik überkam mich schon, denn worauf könnte sie mir ein Autogramm geben. Ich legte meine Jacke irgendwo an der Seite ab und krempelte die Ärmel meines Jeanshemdes herunter. Vielleicht schreibt sie ja da drauf? Dann vergingen nur noch wenige Minuten und jemand sagte: Sie kommt!!! Die Glastüren öffneten sich und da war Sie, der mensch gewordene Engel. Sogleich gab sie Autogramme und Wayne forderte alle auf sich doch bitte rechts anzustellen, denn es käme jeder dran. Nach einigen Autogrammen für die Kids nahm sie mich war und ich hatte den Eindruck ihr Lächeln verstärke sich noch. Anastacia sagte zu mir, sie hätte mich schon so oft auf ihren Konzerten gesehen und ich antwortete, ja, gestern war mein 10. Konzert. Ich bat sie mir ein Autogramm auf den Ärmel meines Hemdes zu geben und während sie auf meinen Ärmel schrieb, sagte sie unvermittelt, ‚Can we have a photo together’ und ich sagte ganz schnell JAAAA. Was soll ich sagen, jemand von ihrer Crew bot sich sofort an dieses Photo zu machen und ich nahm Anastacia ganz fest in meinen rechten Arm und hinterm Rücken hielten wir uns an unseren Händen fest. Ich bat um ein zweites Foto und Anastacia sagte, ‚Yes do it once more’. Während ich sie im Arm hielt, sagte ich ihr wie sehr ich sie mag und was mir ihre Musik bedeutet. Ich werde das Gefühl nicht los sie hat gespürt, wie sehr ich mir einmal ihre Nähe wünsche, denn anders kann ich mir nicht vorstellen das ich ihr so nahe kommen konnte. Aber am liebsten hätte ich sie garnicht mehr losgelassen, aber ich mußte leider.

Danach mußte ich erst einmal ganz zur Seite gehen und mich für einen Moment sammeln und auch noch einmal tief durchatmen. ,I never thought that I would touch this angel’s wings.’ Während Anastacia weiter Autogramme gab konnte ich ihr zwischendurch immer noch weitere Fragen stellen und so erfuhr ich, das sie meinen Rosenstrauß in Mannheim in ihrer Garderobe vorgefunden hat und sie sah mich mit diesem wunderschönen Anastacia-Lächeln an, als wollte sie mir sagen, ‚Ja ich habe mich sehr über diese Rosen gefreut’. Aber zu meinem Fotoalbum, das ich Brandon in Koblenz für sie mitgegeben hatte, war sie dann wohl doch noch nicht ganz vorgedrungen. Naja, bei der Menge an Geschenken bei jedem Konzert, nur zu verständlich. Ich machte noch einige Fotos und während sie fast schon an der kleinen seitlichen Bustür war fragte sie mich noch, ‚What’s your name?’ und ich antwortete, I’m the man with the gray beard and glasses from the first row and my name is Hans or Freaky’. Denn so hatte ich mich in dem Brief zum Fotoalbum und auf dem Kärtchen beim Rosenstrauß beschrieben. Ich wollte nämlich das es einen Bezug zwischen den Konzerten und dem Schreiber der Zeilen gibt, denn mein Name alleine hätte ihr ja garnichts sagen können. Dann stand sie schon ganz in der Bustür und von dort schenkte sie uns dann noch einmal ihr wunderschönes Lächeln und diese wundervollen Momente waren leider auch schon wieder vorbei. Die Bustür schloß sich und der Bus rollte langsam rückwärts die Straße zurück. Es ist genau das passiert, was ich mir schon nach den ersten Konzerten so sehr und von Herzen gewünscht habe. Einmal Anastacia begegnen und ein Foto machen oder ein Autogramm bekommen oder noch viel besser am liebsten beides. Danach habe ich mich noch ganz lange mit Carola aus der Nähe von Berlin unterhalten. Sie hatte auch ein Autogramm und ein Foto mit Anastacia bekommen und fuhr anschließend nach Como zum nächsten Konzert weiter.

So das soll es für den Moment gewesen sein.

Ich weiß es jetzt ganz genau
I’m an Anastacia-junkie